Grundlagen der westlichen, östlichen und Sport-Massagetechniken
in Theorie und Praxis (3 Module)
Die Massage gehört ganz sicher zu den ältesten Heilpraktiken, die es gibt. In traditionellen Kulturen im Osten wie im Westen galt und
gilt es als ganz selbstverständlich, dass Menschen jeden Alters die
Massage nützen.
Man kann die Massage als eine „heilsame Berührung“ oder „Gespräch ohne Worte“ definieren. Massage fördert unser Wohlbefinden, aktiviert die Selbstheilungskräfte, löst Blockaden, lockert die Muskulatur, ermöglicht bessere Durchblutung, regt
den Stoffwechsel an, uvm… Die Massage kann für den Geber wie für den Nehmer sehr angenehm sein. Sie kann anregend und
beruhigend wirken. Die Berührung mit den Händen kann die Selbstheilungskräfte aktivieren.
Leider haben sehr viele Menschen Angst vor der Berührung. Die Berührung jedoch, ist bei der Massage von zentraler Bedeutung. Massage ist nicht nur ein physischer Vorgang. Viel Einfühlungsvermögen, Vertrauen und Verständnis sind Voraussetzung. Auch hier gilt die Regel „Alles zum Wohle des Nehmers“ zu tun.
„Ich bin hier, um zu helfen“
Es werden keine Diagnosen gestellt, die stellt ausschließlich der
Arzt.
Massage die wir instinktiv anwenden, ist die einfachste Form der „Berührung“, „Sprache“, „Kontakt“, und schafft Beziehung
zu dem, was außerhalb von uns liegt. Sie gibt uns Bestätigung, Wärme, Trost, Freude, neue Vitalität und das Gefühl, niemals alleine zu sein. Unter Sportmassage versteht man die spezielle Anwendung der Massage im Sportbetrieb (Training), Sportausübung und nach
dem Sport). In der Sportmassage hat man es vorwiegend mit
gesunden, Sport treibenden Menschen zu tun. Aber nicht alle
Sportler und Sport treibende sind gesunde und fitte Menschen,
wie sie viel-leicht rein äußerlich erscheinen mögen.
Überbeanspruchung und extreme Belastung führen oft zu
bleibenden, nicht mehr heilbaren Abnützungen und Verschleißerscheinungen
des gesamten Bewegungsapparates
(Sportschäden). So geht es dem Sportler in erster Linie darum,
eine Leistungssteigerung oder eine schnelle Heilung zu
erreichen, um nach Möglichkeit keinen Trainingsrückstand
hinnehmen zu müssen. Der Unterschied zwischen Sport- und
klassischer Massage liegt in der unterschiedlichen Stärke der
angewandten Massagegriffe. Bei Sportlern werden die von ihm
am meisten beanspruchten Muskeln, Sehnen und Gelenke
zusätzlich massiert, ebenso gehören dazu noch Dehn- und
Mobilisationsübungen.
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