1.Wochenende: „Aufbruch zu neuen Ufern“
Der wilder Mann/Die wilde Frau – Das innere Kind
Jeder von uns hat den Archetypus von Wilden Mann/Wilder Frau in
sich. Dieser kennt all unsere Eigenschaften, ob wir diese für gut
befinden oder nicht, dies alles gehört zu uns.
Wer frei und selbst bestimmt sein will, muss sich annehmen, wie
er ist, muss sich von Abhängigkeiten lösen und neu formieren. Neu
kann nur etwas werden, das sich in seiner ursprünglichen Form
auflöst. Wenn eine Raupe zu einem Schmetterling wird, muss die Raupe vergehen. Solange die Raupe ist, kann kein Schmetterling sein.
Jeder von uns hat tief in sich das Wissen über sein wahres Selbst
und wer sich selbst ganz annehmen will, ganz sein will, der sollte alle Teile von sich kennen und keinen Teil verleugnen oder ablehnen.
An diesem Wochenende laden wir euch ein:
- In den Talgrund unseres Seins zu gehen, um zu sehen, was uns dort begegnet.
- Unserem inneren Kind in seiner ursprünglichen Lebendigkeit zu begegnen und es liebevoll zu umarmen.
- Alte
emotionale Verletzungen zu heilen und uns in unserem
ursprünglichen Sein anzunehmen.
Wir arbeiten mit:
Erlebnisorientierten Übungen in der Natur, Meditationen,
Schamanische Reisen, Einzel und Gruppengesprächen, Council
Runde, Schwitzhütte, Ritualen, Lachen, Weinen, Trommeln, sich berühren lassen und berühren
2.Wochenende: „Das gleiche Ziel – verschiedene Wege“
Ich in meinem Mann-Sein/Frau-Sein – Mein innerer König/Meine innere Königin – Mein innerer Krieger/Meine innere Kriegerin
Die Kraft unseres inneren Feuers steht in direktem Zusammenhang mit unseren Gefühlen: Liebe, Zärtlichkeit, Angst, Erregung,
Freude, Abscheu, Lust, usw. Diese Gefühle sind von unserem
inneren Wert, von unserem Selbst-Wert abhängig. Unser
Wertesystem beeinflusst unsere Gefühlswelt.
Diese Welt ist jedem sein Königreich, hier herrscht der innerer
König/Königin – ICH – und sagt, was für jeden selbst gut und
schlecht ist. Die Größe dieses Reiches hängt von unserem
Selbstwert ab, hier muss jeder für sich entscheiden.
Es ist oft nicht einfach selbst zu entscheiden, es erfordert Mut,
auch den Mut, NEIN zu sagen. Aber wer nicht selbst entscheidet,
für den entscheiden andere! Jeder Staat, jedes Königreich hat
Krieger, die die Grenzen verteidigen.
Auch wir haben einen inneren Krieger/Kriegerin der unsere Werte,
unsere Grenzen verteidigt. Aber auch das will gelernt sein, und so
wie ein Schaolin Mönch viel üben muss um zu seinen Fertigkeiten
zu kommen, so muss man auch seinen eigenen inneren
Krieger/Kriegerin trainieren. Der Innere Krieger/Kriegerin greift
andere nie an, er verteidigt uns! Er hilft uns Schwierigkeiten zuüberwinden. Er hält, wenn es sein muss, auch Schmerzen stand.
Mit der Einstellung des inneren Kriegers/Kriegerin können wir auch
Entbehrungen unbeschadet überstehen. Der innere
Krieger/Kriegerin ist ein Wesenszug von uns, in uns, den wir
aktivieren können, der aber auch von selbst aktiv wird, wenn es
ums Überleben geht. Es gilt ihn als innerer König/Königin zu
befehligen.
An diesem Wochenende wollen wir:
- Uns mit unserem Mann Sein und Frau Sein auseinandersetzen, es entdecken und erleben.
- Uns unserer Fähigkeiten und Begabungen bewusst werden, sie pflegen und uns damit verbinden.
- An dem Thema Selbstwert (Ich bin mir SELBST „WERT“) arbeiten.
- Uns betrachten, in dem was uns führt und verführt, unsere Grenzen erahnen.
- Unseren inneren König/Königin, unseren inneren Krieger/Kriegerin entdecken und ein Heldenfest feiern.
Wir arbeiten mit:
Archetypen, Blind-Line, Kunst im Prozess, Naturerfahrung,
Schamanische Reisen, Meditation, Ein Fest für Helden/Innen, Tanz
und Trommeln
3.Wochenende: „Ubuntu – Leben in Beziehung – Ich bin,weil wir sind“.
Der König ist tot, es lebe der König!/Die Königin ist tot, es lebe die
Königin! – Die Muster unseres Lebens verstehen und die Vergangenheit akzeptieren.
Wir sind soziale Wesen, kein Mensch kann, ohne Schaden zu
nehmen, längere Zeit auf soziale Kontakte verzichten. In der
Auseinandersetzung mit anderen Menschen, bekommen wir jene
Rückmeldungen, die wir brauchen um uns zurechtzufinden.
Wir alle haben zu anderen Menschen Verbindungen – zu einem Partner, zu Freunden, Nachbarn, Verwandten, zu unserem Dorf
(Gemeinschaft), in unserem Berufsalltag und natürlich zu unseren
Eltern (Vater und Mutter). Diese Verbindungen halten uns, aber sie
halten uns auch zurück, engen uns ein, lassen uns oft auch zu wenig Spielraum.
Die Verbindungen zu Mutter und Vater haben uns leben und überleben lassen. Geschwister, Schulkameraden, Lehrer, Freunde
und Verwandte haben ihren Teil dazu beigetragen, dass wir so
geworden sind, wie wir sind. Verletzungen und Verwundungen,
Freude und Glück, Freiheit und Abhängigkeit, alles hat und hatte seinen Raum und seine Auswirkungen. Diese Verbindungen gilt es
anzusehen, zu verstehen, anzunehmen, wie sie sind, die
Verwundungen zu heilen, sich auszusöhnen, mit sich und der Welt.
Die Vergangenheit anzunehmen wie sie war, heißt diese Bindungen
zu lösen oder zu erweitern und frei zu werden. Die Lösung liegt
nicht im Vorwerfen und nicht im Vergeben, sondern im
Akzeptieren. Denn was könnte verrückter sein, als nicht zu akzeptieren, was schon geschehen ist?
An diesem Wochenende wollen wir:
- Uns mit unseren sozialen Netzten auseinandersetzten.
- Verwundungen heilen.
- Einen Blick in die Zukunft machen.
- Leben in Beziehung erahnen.
- Versuchen zu verstehen, was Ubuntu (Zulu Begriff für ein gemeinsames Leben) bedeuten kann.
Wir arbeiten mit:
Systemischen Prozessen, Sozialem Netz, Feuer- oder Wasserritual,
Einzel- und Gruppengesprächen, Heilungsritual, Schamanischen Reisen, Erlebnisorientierten Methoden in der Natur, Rhythmus und Trommeln.
4.Wochenende: „Gestärkt aus der Vergangenheit in das Hier und Jetzt treten“
Dem Tod und der Angst begegnen – Eine Vision entwickeln – Den
Schamanen in uns erwecken: „Für ein glückliches Leben und einen guten Tod“
Ein neuer Tag ist angebrochen, ein neuer Morgen dämmert, ein
neuer Mann, eine neue Frau zeigen sich am Horizont.
Große Worte, die in ihrer Tragweite nicht wirklich erkennbar sind.
Es braucht einen Weg, ein Ziel, den ersten Schritt und die
Bereitschaft zur Veränderung. Veränderung ist Leben, Leben ist
Veränderung, wer nach Beständigkeit sucht wird sie nicht finden.
Vergänglichkeit liegt in der Natur der Sache.
So wie die Flamme im Quell, der Tau in der Sonne vergehen, so
realisiert sich das Leben in Widersprüchlichkeit und Veränderung.
Wir werden uns auf den Weg machen, um ein Ziel zu erahnen und
wir werden unsere Geschwindigkeit anpassen. Wer schnell
unterwegs ist, immer nur gerade Wege geht, keine Zeit hat, wer
Umwege nicht genießen kann, dem fällt es schwer, den Weg des
Lebens zu gehen. Wir werden versuchen uns im Labyrinth unserer Lebenswege zurechtzufinden. Im Labyrinth vereinigen sich Quadrat und Kreis, also Erde (Quadrat) und Himmel (Kreis).
So symbolisiert das Labyrinth die Ganzheit des Universums. „Der
Weg in das Labyrinth ist ein Todesweg, ein Weg in die Unterwelt.
Der Weg aus dem Labyrinth hat aber auch geburtssymbolischen
Charakter. Damit ist das Labyrinth ein Todeszeichen und
gleichzeitig ein Symbol für die Wiedergeburt.“(Gernot Candolini)
An diesem Wochenende wollen wir:
- Das Labyrinth als Symbol für Lebensweg, Umkehr, Tod, Wiedergeburt, Mitte und Ganzheit nutzen.
- Uns auf die Suche nach unserem Herzenswunsch begeben.
- Eine Vision entwickeln.
- Die Vergangenheit abschließen.
- Unseren eigenen Schamanen erwecken.
Wir arbeiten mit:
Visionssuche(Solo), Abschluss und Energieritual, Labyrinth, Einzel- und Gruppengesprächen, Schamanischen Reisen, Dialogischen Prozessen, Trommeln, Abschied und Neubeginn
| Teilnahmevoraussetzungen: |
Mindestalter 18 Jahre, guter gesundheitlicher
Zustand (keine Depressionen, keine Drogen), spirituelle Kenntnisse,
Naturverbundenheit |
| Bitte
bringe mit: |
Bequeme und wetterfeste Kleidung, gutes Schuhwerk, Zelt,
Schlafsack, Iso-Matte, 2 Decken, Polster, Trinkflasche, Schreibzeug,
Notizblock, Farbstifte, Musikinstrumente (Trommel, Rassel, Flöte usw.), wenn
vorhanden, Offenheit, Freude und gute Laune! |
| Referent: |
| Helga und Wolfgang Schöngruber |
| Energieaustausch: |
| € 280,- pro Person und Modul |
| Termin und Ort werden noch bekannt gegeben! |
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