AlpenLand-schamanischer
Ausbildungszyklus
Umgang mit den Ahnen - Sterben/Tod - Was kommt danach?
Und das FEST DER AHNEN
Workshop für spirituelle Menschen
Mit dem
ersten Einatmen beginnt das Leben und hört mit dem letzten
Atemzug auf!
Viele Menschen wachsen mit einer anerzogenen
Vorstellung auf, nur dann in den Himmel zu kommen, wenn sie
gut sind – in die Hölle müssen sie dann, wenn
sie böse sind. Dieses Konzept von Himmel und Hölle
ist ausschließlich eine europäische Erfindung,
die sehr oft als Druckmittel verwendet und zur Erziehung von
Kindern eingesetzt bzw. missbraucht wird.
Als Missionare Indianern gegenüber
das erste Mal von der Hölle erzählten, fragten diese,
wo sie ist. Um eine annähernde Beschreibung zu geben,
sagten die Missionare, die Hölle läge unter ihnen
und wiesen dabei mit ihren Händen auf den Erdboden. Die
Indianer waren verwirrt, denn für sie kam alles Leben
aus der Erde. Es gibt für den Schamanen keinen übernatürlichen
Himmel. Es existiert für ihn nur die natürliche
Welt mit ihren unsichtbaren und sichtbaren Bereichen, wie
z.B. die Welt des Spirits.
Beim Tod des Menschen kehrt der physische
Körper zur Erde zurück und die Seele bereitet sich
auf die große Heimreise vor. Man braucht keine Angst
zu haben vor dem Sterben und dem Tod. Es ist ein Hinübergleiten
aus der Jetzt-Zeit (Leben) in eine andere Welt. Auch in unserem
täglichen Leben können wir beobachten, dass immer
etwas Sterben oder beendet werden muss, damit etwas Neues
beginnen oder entstehen kann.
Im Moment des Todes tritt ein einmaliges
Ereignis in Erscheinung. Wenn die Nerventätigkeit erlischt
und das Gehirn aufhört zu arbeiten, öffnet sich
ein Tor zwischen den Dimensionen. Die Schleier, die zwischen
den Welten liegen, teilen sich und ermöglichen dem Sterbenden
die Welt des Spirits zu betreten. Wenn jemand Unerledigtes
(z.B. negatives Karma) in der Welt zurückgelassen hat,
fällt es ihm nicht leicht, durch dieses Tor hindurch
zu gehen.
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